Konzerte, Festivals und Tourneen
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Der niederländische Sänger und Superstar Marco Borsato hat sein hymnisches Repertoire im Mai an fünf Abenden vor insgesamt 240.000 Fans im Rotterdamer De-Kuip-Stadion präsentiert. Seine dynamischen Stücke und sein leidenschaftlicher Auftritt erforderten eine breitbandige Abdeckung des gesamten unüberdachten Raumes, was das Produktionsteam dazu veranlasste, die d&b SL-Serie einzusetzen.

Dank einer 20-jährigen mehrfach preisgekrönten Karriere mit unzähligen Hits ist Borsato gewissermaßen niederländisches Nationalgut. Er ist einer der wenigen Künstler mit einer so riesigen Fangemeinde, dass er fünf Abende lang einen der größten Veranstaltungsorte des Landes füllen konnte – das 51.000 Besucher fassende Stadion De Kuip (übersetzt: „die Wanne“, wie das Feyenoord-Stadion liebevoll genannt wird).

„Mit GSL und KSL konnte ich innerhalb eines großen dynamischen Spektrums mischen und im gesamten Raum den Klang der Stimme klar übermitteln, ob es nun sanfte Pianosongs waren oder wuchtige Pop-Arrangements.“Barak Koren, FoH-Techniker und Systemplaner

d&b Partner Peak Audio aus Utrecht hatte den Auftrag, ein System zu bereitzustellen, das dem akustisch herausfordernden Open-Air-Stadion die volle Frequenzbreite bedienen konnte.

Anthony Kappel arbeitete als Systemplaner und leitender Systemingenieur mit Bart Schouten von Peak Audio zusammen, der die Konzertreihe als Systemplaner und Projektmanager begleitete.

„Die SL-Serie bot eine tolle Projektion mit sehr geschmeidigen polaren Pattern auch außerhalb der Hauptachse.“Barak Koren, FoH-Techniker und Systemplaner
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„Als frühe Anwender der SL-Serie hatten wir die Gelegenheit, eine Menge Erfahrung mit dem System zu sammeln, und sogar noch mehr, als wir GSL und KSL für Marco Borsatos Konzerte planten und spezifizierten”, sagt Schouten. „Wir profitierten sehr von den präzisen Simulationen mit d&b ArrayCalc und waren uns sicher, dass wir bei einem Konzert in einem Stadion wie dem De Kuip den bestmöglichen Klang erzielen konnten.”

Zusätzlich zur ArrayCalc-Software arbeitete das Team auch mit d&b ArrayProcessing, um das Verhalten des SL-Serie Line Arrays im gesamten Zuhörerbereich des Stadions präzise zu berechnen. 

GSL und KSL klangen im Tieftonbereich rein, detailliert und dicht.Barak Koren, FoH-Techniker und Systemplaner

FoH-Technikerr und Systemplaner Barak Koren findet: „ArrayProcessing hat sich in der Planungsphase als unverzichtbar für eine präzise Simulation erwiesen und ist ein leistungsstarkes Tool, insbesondere bei der Anpassung an Schwankungen in Temperatur und Luftfeuchtigkeit während des Auftritts.“

Koren, Schouten und Kappel konfigurierten 40 GSL8 für die Rechts/Links-Hauptarrays und weitere 40 für Outfills und Delays. Ergänzt wurden sie durch eine Reihe KSL8 für die Haupt-Flyfills und die Farfills. GSL12 Lautsprecher dienten als Frontfill, SL-SUBs waren um das ganze Stadionrund verteilt. 180 D80 Verstärker steuerten das Setup an.

„Mit GSL und KSL konnte ich innerhalb einer großen dynamischen Bandbreite mischen und im gesamten Raum den Klang der Stimme klar übermitteln, ob es nun sanfte Pianosongs waren oder wuchtige Pop-Arrangements“, sagt Koren. „Die SL-Serie bot eine tolle Projektion mit sehr geschmeidigen polaren Pattern auch außerhalb der Hauptachse.

Die kontrollierten Tieftonfrequenzen sind der größte Vorteil beim Sound in einem Stadion. Das schafft Klangreinheit, und die ermöglicht wiederum einen weicheren Mix mit demselben Grad an Ausdrucksstärke.”Barak Koren, FoH-Techniker und Systemplaner

„Das haben wir mit einem Minimum an Lärmimmissionen außerhalb des Stadions geschafft, denn durch das fehlende Dach könnte der Klang durchaus in angrenzende Wohngebiete dringen. Trotz der hohen Pegel innerhalb des Veranstaltungsortes und der vollen breitbandigen Abdeckung hatten wir tolle Ergebnisse und keine Klagen. Das einzige System, das diesen Anforderungen genügt, ist die SL-Serie.”

Die Konzertkritiken waren begeistert von Borsatos „wilden Mitsingstücken“ und den „leidenschaftlichen Balladen“ und strichen heraus, dass das ganze Stadion geklungen habe wie „ein großer Chor“. 

„GSL und KSL klangen im Tieftonbereich rein, detailliert und dicht.”, sagt Koren. „Die Abdeckung war gut und gleichmäßig, sodass der Mix einfacher war. Wir haben großartige Kritiken bekommen, also haben wir wohl etwas richtig gemacht! Die kontrollierten Tieftonfrequenzen sind der größte Vorteil beim Sound in einem Stadion. Das schafft Klangreinheit, und diese ermöglicht wiederum einen weicheren Mix mit demselben Grad an Ausdrucksstärke.”